Tas osteuropäischer Herkunft
- Object type
- Catalog number
- 1044
- Collection
- IKG
- Creators
- AB / AR (Meisterzeichen)
- Place made, Time period
- Osteuropa , 19. Jh.
- Geographic location
- Wien
- Image motifs
- Credit
- JMW, Inv. Nr. 1044
- Photo credit
- Peter Weiss

Die Formensprache des Tas ist typisch für Osteuropa, wie man sie bei Tora-Schmuck, Grabsteinen und Scherenschnitten findet. So findet sich in den drei erhaltenen Ecken je eine vierblättrige Blume. Über den Gesetzestafeln im Mittel des Schildes ist eine Spangenkrone mit verschiedenfarbigen Glassteinen aufgesetzt, die von einem russischen Doppeladler abgeschlossen wird. Das Tora-Schild wurde nach der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten beschlagnahmt und war 1939 in der antisemitischen Ausstellung ‘Das körperliche und seelische Erscheinungsbild der Juden’ im Naturhistorischen Museum ausgestellt. Anfang der 1950er-Jahre wurde es an die IKG restituiert.