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Zedaka-Sammelbüchse aus Lackenbach

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Object type
Catalog number
12347
Collection
IKG
Creators
CW (Meisterzeichen)
Place made, Time period
Wien , 1897
Person
Paul Esterhazy
Geographic location
Burgenland Lackenbach Österreich-Ungarn
Topical terms
Zedaka Beschlagnahmung Enteignung Restitution Wohltätigkeit Wohltätigkeitsorganisation hebräische Schrift Spende
Image motifs
Credit
JMW, Inv. Nr. 12347
Photo credit
David Peters

Die Zedaka-Büchse weist folgende hebräische Gravur auf: ‘Dies gehört der Chewra Kaddischa Gmilut Chassadim der heiligen Gemeinde Lackenbach, im Jahr 695 der kleinen Zeitrechnung’ (1897). ‘Gemlut Chassadim’ wird als Anfang und Ende der Tora bezeichnet; sie soll als eine freie Liebestätigkeit, die einem mitleidsvollen Herzen entspringt verstanden werden.

1612 kam Lackenbach in den Besitz der Eszterházys und gehörte nun zu den Fürstlich Esterházyschen „Sieben-Gemeinden“ (hebräisch: ‘Schewa Kehillot’). Zu diesen Gemeinden zählten Eisenstadt, Deutschkreuz, Frauenkirchen, Kittsee, Kobersdorf, Mattersburg und Lackenbach, die unter dem Schutz des Fürstenhauses standen. Das Objekt wurde 1938 aus der Synagoge in Lackenbach beschlagnahmt und ins Burgenländische Landesmuseum verbracht und inventarisiert. Anfang der 1950er-Jahre wurden es an die Israelitische Kultusgemeinde Wien restituiert.

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