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Besamim-Behältnis mit naturalistischem Beiwerk

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Object type
Catalog number
19904
Collection
Max und Trude Berger
Place made, Time period
Osteuropa , 19. Jh.
Geographic location
Ukraine
Topical terms
Besamim-Büchse Hawdala Schabbat
Image motifs
Credit
JMW, Inv. Nr. 19904
Photo credit
Sebastian Gansrigler
Ein typisches Besamim-Behältnis aus Osteuropa, primär dem Gebiet der heutigen Ukraine, wo Naturelemente und deren Symbolik eine große Rolle spielen. Das kugelförmige Behältnis zur Aufnahme der Gewürze für die Hawdala-Zeremonie ist von Trauben, Blumen und einer Nuss sowie Blättern, einer Schlange und einem Vogel verziert.
Biography Max und Trude Berger
1924 in Nowy Sacz geboren, überlebte Max Berger als einziger seiner Familie den Holocaust. Nach Ende des Zweiten Weltkriegs kam er als 'Displaced Person' nach Wien. Er war Mitbegründer der Möbelfirma Cirobe und baute sich damit eine beachtliche Laufbahn als Geschäftsmann auf. Gemeinsam mit seiner Frau Trude wohnte er in einer Wohnung am Schottenring, in der internationale wie Wiener Persönlichkeiten häufig zu Gast waren. In dieser Wohnung war auch sein 'Museum' untergebracht: Seine Judaica-Sammlung, die er ab den späten 1950er-Jahren aufgebaut hatte - in Erinnerung an 'meinen Vater Roman, meine Mutter Anastasia, meine Schwester Lace und meine Brüder Salomon und Jehoschua, die in Auschwitz und Treblinka ums Leben kamen'. Die Sammlung Berger setzt sich zusammen aus Wiener und osteuropäischen jüdischen Kultgegenständen und aus Werken bildender Kunst jüdischer Künstler. Nach dem Tod Max Bergers 1988 wurde die Sammlung für das damals neu gegründete Jüdische Museum der Stadt Wien angekauft. Mit dem Tod Trude Bergers 2010 erhielt das Museum mit dem 'Legat Berger' noch zahlreiche weitere Objekte.

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