CCBY
CCBY

Frauenhaube aus Buchara

Favorite
Object type
Catalog number
20902
Collection
IKG
Subcollection
Erstes Jüdisches Museum
Place made, Time period
Buchara (Usbekistan) , 1850-1910
Geographic location
Jerusalem
Topical terms
Kopfbedeckung Frau
Image motifs
  • 48A9834 Ornamente in Form nicht zu identifizierender pflanzlicher Formen
Credit
JMW, Inv. Nr. 20902
Photo credit
David Peters
Keywords (Permalinks)
Das Objekt wurde im Februar 1916 von Dr. Jakob Bronner in Jerusalem gekauft. Der Eintrag im Inventarbuch lautet: ‘Leinen und Seide im ganzen 41,5 cm lang. / Haube zum Bedecken der Haare nach jüdischem Ritus, im Gebrauch bucharischer Judenfrauen. / Auf indigofarbenem Leinenstoff ausserordentlich / reiche mit Kettenstichen gestickte Verzierungen und in nordpersischem Geschmack. / Die Haube verlängert sich rückwärts in einem Schutztuch / gegen Sonnenstraheln.’
Biography Jakob Bronner
Jakob Zwi Bronner (1885-1958) wurde am 2. November 1885 als Sohn von Adolf Abraham Bronner und Malka Amalia Bronner in Zywiec in Schlesien geboren. Er absolvierte das Jüdische Theologische Seminar in Breslau und verbrachte einige Zeit in Jerusalem. bevor er endgültig nach Wien übersiedelte, wo er als Religionslehrer am Wasa Gymnasium unterrichtete. 1916 übernahm er von seinem Bruder Maurice Bronner die Stelle des Kustos am Jüdischen Museum in Wien. Unter seiner Leitung wuchs die Sammlung des Museum durch Ankäufe und Schenkungen stetig an. Unter anderen schenkte er dem Museum zahlreiche Objekte und Schriften, die er in Jerusalem erworben hatte. Während seiner Tätigkeit im Museum setzte sich Jakob Bronner intensiv mit jüdischem Kunsthandwerk auseinander und publizierte wissenschaftliche Artikel in den Zeitschriften 'Menorah' und 'Das Zelt'. Als das Jüdische Museum 1938 von den Nationalsozialisten geschlossen und die Sammlungen konfisziert wurden, musste er eine Inventarliste der Bestände anfertigen.

Do you have more information on an object? Let us know!