‘Alte Synagogen in Mähren (C.S.R.)’
- Object type
- Catalog number
- 30239
- Collection
- IKG
- Subcollection
- Erstes Jüdisches Museum
- Creators
- Erstes Jüdisches Museum
- Place made, Time period
- Wien , um 1925
- Geographic location
- Boskovice / Boskowitz Kremsier Mähren Mährisch Aussee / Usov Nikolsburg Tschechoslowakei
- Topical terms
- Synagoge Architektur jüdische Gemeinde Schule
- Image motifs
- Credit
- JMW, Inv. Nr. 30239
- Keywords (Permalinks)

Die Schautafel wurde vermutlich von Jakob Bronner zu pädagogischen Zwecken verwendet.
Das Objekt besteht aus sieben beschrifteten Bildern:
‘Synagoge in Boskovitz’.
‘Alte Synagoge in Kremsier’.
‘Beth Hamidrasch in Boskovits’.
‘Aron Hakaudesch der Synagoge in Nikolsburg’.
‘Synagoge in Mährisch Aussee - aus dem ersten Drittel des 18. Jahrhundert’.
‘Synagoge in Nikolsburg’.
‘Inneres der Synagoge in Mährisch Aussee’.
Biography Jakob Bronner
Jakob Zwi Bronner (1885-1958) wurde am 2. November 1885 als Sohn von Adolf Abraham Bronner und Malka Amalia Bronner in Zywiec in Schlesien geboren. Er absolvierte das Jüdische Theologische Seminar in Breslau und verbrachte einige Zeit in Jerusalem. bevor er endgültig nach Wien übersiedelte, wo er als Religionslehrer am Wasa Gymnasium unterrichtete. 1916 übernahm er von seinem Bruder Maurice Bronner die Stelle des Kustos am Jüdischen Museum in Wien. Unter seiner Leitung wuchs die Sammlung des Museum durch Ankäufe und Schenkungen stetig an. Unter anderen schenkte er dem Museum zahlreiche Objekte und Schriften, die er in Jerusalem erworben hatte. Während seiner Tätigkeit im Museum setzte sich Jakob Bronner intensiv mit jüdischem Kunsthandwerk auseinander und publizierte wissenschaftliche Artikel in den Zeitschriften 'Menorah' und 'Das Zelt'. Als das Jüdische Museum 1938 von den Nationalsozialisten geschlossen und die Sammlungen konfisziert wurden, musste er eine Inventarliste der Bestände anfertigen.