Deckelhumpen
- Objektkategorie
- Inventarnummer
- 182
- Sammlung
- IKG
- Bestand
- Erstes Jüdisches Museum
- Urheber:in
- Carl Schuch
- Herstellungsort, Zeitraum
- Augsburg , um 1680
- Verknüpfte Objekte
- Bildmotive
- Credit
- JMW, Inv. Nr. 182
- Fotocredit
- David Peters

Das Objekt kam am 6. Juni 1902 als Geschenk von Karl und Rosalie Goldschmidt ans erste Jüdische Museum. Der Eintrag im Inventarbuch lautet: ‘Henkelkanne graviert, Landschaften in / Medaillonform, umrankt von Zweigen und / Blumenornamenten. Ende des 16. Jahrhundert.’
Über die Person Karl und Rosalie Goldschmidt
Karl Goldschmidt (geb. 1832 in Deutschkreuz) war laut Matrikelbuch der IKG Manufakturwarenhändler und zuletzt wohnhaft am Schottenring 25. Seine Frau Rosalie geb. Engel wurde 1853 in Bonyhad geboren. Sie starb sieben Jahre nach ihrem Mann am 22.12 1909. Karl Goldschmidt war im ersten Jahrbuch des ersten Jüdischen Museums als ordentliches Mitglied genannt. Gemeinsam mit seiner Frau Rosalie hinterließ er dem Museum zahlreiche hochwertige Silbergegenstände. Er war Textilindustrieller, Bauherr eines Ringstraßenpalais und Mäzen.