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Aufkaschierte Fotografie eines Grabsteins

Favorit
Objektkategorie
Inventarnummer
850
Sammlung
IKG
Bestand
Erstes Jüdisches Museum
Herstellungsort, Zeitraum
Wien , um 1928
Themen
Grabstein Grab
Bildmotive
Credit
JMW, Inv. Nr. 850
Schlagwörter (Permalinks)
Bei der Darstellung eines Grabsteines handelt es sich um einen Ausschnitt aus einem Notenblatt oder einer Zeitung, da auf der Rückseite Reste von gedruckten Noten und Liedversen zu erkennen sind. Das Objekt ist auf rotem Unterkarton in der für Jakob Bronner typischen Machart der Objektpräsentation für das erste Jüdische Museum aufkaschiert.
Über die Person Jakob Bronner
Jakob Zwi Bronner (1885-1958) wurde am 2. November 1885 als Sohn von Adolf Abraham Bronner und Malka Amalia Bronner in Zywiec in Schlesien geboren. Er absolvierte das Jüdische Theologische Seminar in Breslau und verbrachte einige Zeit in Jerusalem. bevor er endgültig nach Wien übersiedelte, wo er als Religionslehrer am Wasa Gymnasium unterrichtete. 1916 übernahm er von seinem Bruder Maurice Bronner die Stelle des Kustos am Jüdischen Museum in Wien. Unter seiner Leitung wuchs die Sammlung des Museum durch Ankäufe und Schenkungen stetig an. Unter anderen schenkte er dem Museum zahlreiche Objekte und Schriften, die er in Jerusalem erworben hatte. Während seiner Tätigkeit im Museum setzte sich Jakob Bronner intensiv mit jüdischem Kunsthandwerk auseinander und publizierte wissenschaftliche Artikel in den Zeitschriften 'Menorah' und 'Das Zelt'. Als das Jüdische Museum 1938 von den Nationalsozialisten geschlossen und die Sammlungen konfisziert wurden, musste er eine Inventarliste der Bestände anfertigen.

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