Taschentuch
- Objektkategorie
- Inventarnummer
- 920
- Sammlung
- IKG
- Bestand
- Erstes Jüdisches Museum
- Herstellungsort, Zeitraum
- Buchara (Usbekistan) , Erstes Viertel 20. Jh.
- Ort
- Jerusalem
- Themen
- Tracht
- Bildmotive
- 48A9833 Blumenornamente
- Credit
- JMW, Inv. Nr. 920
- Fotocredit
- David Peters
- Schlagwörter (Permalinks)

Das Objekt wurde im Februar 1916 von Jakob Bronner für das erste Jüdische Museum in Jerusalem gekauft. Der Eintrag im Inventarbuch lautet: ‘Taschentuch eines Juden aus / der Buchara. / auf roter weisskarierter Seide grün und / gelbe reiche Stickerei als Rand- und Eckenornament (Ranken / mit Blättern und Blüten).’
Über die Person Jakob Bronner
Jakob Zwi Bronner (1885-1958) wurde am 2. November 1885 als Sohn von Adolf Abraham Bronner und Malka Amalia Bronner in Zywiec in Schlesien geboren. Er absolvierte das Jüdische Theologische Seminar in Breslau und verbrachte einige Zeit in Jerusalem. bevor er endgültig nach Wien übersiedelte, wo er als Religionslehrer am Wasa Gymnasium unterrichtete. 1916 übernahm er von seinem Bruder Maurice Bronner die Stelle des Kustos am Jüdischen Museum in Wien. Unter seiner Leitung wuchs die Sammlung des Museum durch Ankäufe und Schenkungen stetig an. Unter anderen schenkte er dem Museum zahlreiche Objekte und Schriften, die er in Jerusalem erworben hatte. Während seiner Tätigkeit im Museum setzte sich Jakob Bronner intensiv mit jüdischem Kunsthandwerk auseinander und publizierte wissenschaftliche Artikel in den Zeitschriften 'Menorah' und 'Das Zelt'. Als das Jüdische Museum 1938 von den Nationalsozialisten geschlossen und die Sammlungen konfisziert wurden, musste er eine Inventarliste der Bestände anfertigen.