Gipsabdruck einer Münze auf Moses
- Objektkategorie
- Inventarnummer
- 1353
- Sammlung
- IKG
- Bestand
- Erstes Jüdisches Museum
- Bildmotive
- Credit
- JMW, Inv. Nr. 1353
- Fotocredit
- David Peters

Das Objekt kam als Schenkung von Boris Schatz, Sofia, am 27. Dezember 1899 ans erste Jüdische Museum. Der Eintrag im Inventarbuch lautet: ‘Medaille Gipsabguss’. Auf der Vordersetie der Medaille ist Moses abgebildet, auf der Rückseite das erste Gebot.
Über die Person Boris Schatz
Boris Schatz wurde 1866 in Litauen geboren. Seinen ersten Zeichenunterricht erhielt er an der Kunstakademie in Wilna. Später studierte er in Warschau und Paris. Erste große Erfolge feierte Schatz in Sofia als Leiter der königlichen Kunstakademie. Er entwickelte einen eigenen, vom europäischen Jugendstil und orientalistischen Elementen, inspirierten Stil. 1903 lernte er in Wien Theodor Herzl kennen, mit dem er das Projekt einer jüdischen Kunstschule in Palästina besprach. Zwei Jahre später gründete er gemeinsam mit Ephraim Moses Lilien die Bezalel Kunstgewerbeschule in Jerusalem. Auch mit dem ersten Jüdischen Museum war er jahrelang in Kontakt. Schatz starb 1932 während einer Reise in den USA.