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Megillat Ester

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Objektkategorie
Inventarnummer
1698
Sammlung
IKG
Bestand
Erstes Jüdisches Museum
Herstellungsort, Zeitraum
Osteuropa , 19. Jh.
Themen
Ester-Rolle Purim Haman
Bildmotive
Credit
JMW, Inv. Nr. 1698
Fotocredit
David Peters
Schlagwörter (Permalinks)
Laut Arthur Schwarz war die Megillat Ester Teil der Sammlung des ersten Jüdischen Museums, auch wenn keine ausgewiesene Inventarnummer zu finden ist. Das Objekt besteht aus sieben zusammengeklebten Pergamentstücken und 48 beschriebenen Kolumnen. Jede Kolumne ist von einem farbigen Torbogen eingefasst. Die volkstümlich gestalteten Illustrationen zu Beginn zeigen eine Krone und einen Tisch mit Hängeleuchter. Am Ende der Rolle ist die Hinrichtung des Haman und seiner Söhne dargestellt. Aufgerollt ist die Megillat auf einem geschnitztem, goldbronziertem Rollstab.
Über die Person Arthur Zacharias Schwarz
Arthur Zacharias Schwarz (1880-1939) wurde in Karlsruhe als Sohn des österreichisch-ungarischen Rabbiners Adolf Schwarz geboren. Er studierte nach seinem Abitur in Wien und erwarb 1905 sein Doktorat in Philosophie und 1907 sein Diplom der Israelitisch-Theologischen Lehranstalt. Beruflich wirkte er ab 1914 als Rabbiner und Religionslehrer, während er sich wissenschaftlich auf die hebräische Kodikologie spezialisierte und dabei zu einem der hervorragendsten Vertreter dieses Gebietes wurde. Von 1927 bis 1938 war er Gemeinderabbiner in Währing. Nach dem Einmarsch der Nationalsozialisten in Österreich 1938 wurde er inhaftiert und gefoltert, schaffte es aber noch nach Jerusalem, wo er kurz darauf verstarb.

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