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Megillat Ester

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Objektkategorie
Inventarnummer
1759
Sammlung
IKG
Bestand
Erstes Jüdisches Museum
Herstellungsort, Zeitraum
Österreich-Ungarn , 19. Jh.
Themen
Ester-Rolle Purim
Bildmotive
Credit
JMW, Inv. Nr. 1759
Fotocredit
David Peters
Schlagwörter (Permalinks)
Das Objekt wurde dem ersten Jüdischen Museum am 16. März 1902 von Ignatz Adler durch dessen Schwager Ritter von Sonnenthal geschenkt. Der Eintrag im Inventarbuch lautet: ‘Pergament auf Holzrolle / Megillat Esther’. Die Frau von Ignatz Adler, Josephine Adler war eine Schwester von Adolf von Sonnenthal.
Über die Person Adolf von Sonnenthal
Adolf von Sonnenthal (1834-1909) war Gründungsmitglied des Museums und Vizepräsident des Kuratoriums. Er hielt mehrere Vorträge im Museum: am 3. Mai 1898 'Die Lyrik eines modernen Hiob' mit Heinrich Glücksmann, am 25. Februar 1900 eine Vorlesung des Werks von Heinrich Heine 'Der Rabbi von Bacharach', am 19. März 1901 Vorlesung von 'Des Kaisers Traum', eine Dichtung von Gräfin Thun-Salm, am 4. Mai 1903 Vorlesung 'Henoch' von Graf Coudenhove, 'Lieder des Ghetto' von Morris Rosenfeld und 'Die Schweigerin' von Leopold Kompert. Am 30. November 1905 veranstaltete er einen Heine-Abend. In Ungarn in Armut geboren, wurde er am Burgtheater zu einem beliebten Schauspieler des Wiener Publikums. Er war der erste Schauspieler, der von der österreichischen Krone in den erblichen Adelsstand erhoben wurde.

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