CCBY
CCBY

Der alte jüdische Friedhof in der Rossau, Wien IX

Favorit
Objektkategorie
Inventarnummer
1854
Sammlung
IKG
Bestand
Erstes Jüdisches Museum
Urheber:in
Rega Kreidl
Herstellungsort, Zeitraum
Wien , 1927
Person
Leopold Kreidl
Verknüpfte Objekte
Themen
Friedhof Grab
Bildmotive
  • 42E434 Friedhof, parkähnliche Grabstätte
  • 42E31 Grab, Grabstätte
Credit
JMW, Inv. Nr. 1854
Fotocredit
Sebastian Gansrigler
Schlagwörter (Permalinks)
Das Bild entstand im Sommer 1927 auf Anregung des Kustos Dr. Jakob Bronner. Es wurde dem ersten Jüdischen Museum mit neun anderen Bildern, darunter sieben weiteren Friedhofsdarstellungen, im April 1928 von Leopold Kreidl, dem Witwer der Künstlerin, zu ihrem Andenken geschenkt. Im Inventarbuch steht: ‘Spende des Herrn Kommerz. Rat Leopold Kreidl zur Erinnerung an seine am [Datum fehlt] verstorbene Gattin, Frau Rega Kreidl, der Schöpferin dieser Bilder.’
Über die Person Jakob Bronner
Jakob Zwi Bronner (1885-1958) wurde am 2. November 1885 als Sohn von Adolf Abraham Bronner und Malka Amalia Bronner in Zywiec in Schlesien geboren. Er absolvierte das Jüdische Theologische Seminar in Breslau und verbrachte einige Zeit in Jerusalem. bevor er endgültig nach Wien übersiedelte, wo er als Religionslehrer am Wasa Gymnasium unterrichtete. 1916 übernahm er von seinem Bruder Maurice Bronner die Stelle des Kustos am Jüdischen Museum in Wien. Unter seiner Leitung wuchs die Sammlung des Museum durch Ankäufe und Schenkungen stetig an. Unter anderen schenkte er dem Museum zahlreiche Objekte und Schriften, die er in Jerusalem erworben hatte. Während seiner Tätigkeit im Museum setzte sich Jakob Bronner intensiv mit jüdischem Kunsthandwerk auseinander und publizierte wissenschaftliche Artikel in den Zeitschriften 'Menorah' und 'Das Zelt'. Als das Jüdische Museum 1938 von den Nationalsozialisten geschlossen und die Sammlungen konfisziert wurden, musste er eine Inventarliste der Bestände anfertigen.

Wissen Sie mehr zu einem Objekt? Lassen Sie es uns wissen!