Atara für den Gebetsmantel
- Objektkategorie
- Inventarnummer
- 1985
- Sammlung
- IKG
- Bestand
- Erstes Jüdisches Museum
- Herstellungsort, Zeitraum
- Osteuropa , 19. Jh.
- Themen
- Tallit Jom Kippur Gebete
- Bildmotive
- 31A2221 Herz
- Credit
- JMW, Inv. Nr. 1985
- Fotocredit
- David Peters
- Schlagwörter (Permalinks)

Das Objekt wurde im Juli 1920 von Clara Herzmann für das erste Jüdische Museum angekauft. Der Eintrag im Inventarbuch lautet: ‘Kittelkragen / Vorsatzkragen als Verzierung für den Betkittel (Sargenes) / am Versöhnungstage nach poln.- jüd. Brauche früherer / Jahrhunderte’. Die ‘Schpanjer’ genannte Silber- und Goldfädenstickerei war vor allem in Südostpolen weit verbreitet. Ihrem Ursprung nach soll diese Technik von Sepharden nach Osteuropa gebracht worden sein, daher auch der Name ‘Schpanjer’. Eines der Zentren der Schpanjererzeugung war die Stadt Sassów in Galizien.