Basrelief auf Theodor Herzl
- Objektkategorie
- Inventarnummer
- 2398
- Sammlung
- IKG
- Bestand
- Erstes Jüdisches Museum
- Urheber:in
- Boris Schatz
- Herstellungsort, Zeitraum
- Jerusalem , Erstes Viertel 20. Jh.
- Person
- Theodor Herzl
- Verknüpfte Objekte
- Themen
- Zionismus Gebete
- Bildmotive
- Credit
- JMW, Inv. Nr. 2398
- Fotocredit
- David Peters
- Schlagwörter (Permalinks)

Das Objekt kam als Tausch-Spende mit dem Bezalel-Museum, Jerusalem im November 1928 ans erste Jüdische Museum. Der Eintrag im Inventarbuch ist ein Konvolut von mehreren Plaketten. Diese ist unter dem Titel ‘Dr. Theodor Herzl’ aufgenommen, die hebräische Inschrift beginnt mit der ersten Zeile aus dem Gebet für die Toten ‘El male rachamim’ und lautet weiter: ‘Der große Führer Israels Benjamin Sev, Sohn des Jaakov, der Theodor Herzl genannt wird, seine Worte mögen gesegnet sein, seine Ruhestätte liegt im Paradies, er möge ruhen in Frieden auf seinem Lager, Amen; Er wurde geboren in Budapest am 10. des Monats Ijar 620 (1860), gestorben in Edlach am 20. des Monats Tamus 664 (1904).’
Über die Person Boris Schatz
Boris Schatz wurde 1866 in Litauen geboren. Seinen ersten Zeichenunterricht erhielt er an der Kunstakademie in Wilna. Später studierte er in Warschau und Paris. Erste große Erfolge feierte Schatz in Sofia als Leiter der königlichen Kunstakademie. Er entwickelte einen eigenen, vom europäischen Jugendstil und orientalistischen Elementen, inspirierten Stil. 1903 lernte er in Wien Theodor Herzl kennen, mit dem er das Projekt einer jüdischen Kunstschule in Palästina besprach. Zwei Jahre später gründete er gemeinsam mit Ephraim Moses Lilien die Bezalel Kunstgewerbeschule in Jerusalem. Auch mit dem ersten Jüdischen Museum war er jahrelang in Kontakt. Schatz starb 1932 während einer Reise in den USA.