Parochet von Jona Ritter von Königswarter
- Objektkategorie
- Inventarnummer
- 2439
- Sammlung
- IKG
- Bestand
- Erstes Jüdisches Museum
- Herstellungsort
- Österreich-Ungarn
- Bildmotive
- 44B191 Krone
- 24D Sterne
- 48A9851(%2B2) Ornament aus Bändern und Rollen, umrahmende Dekorationen
- 48AA9831 Ornamente in Form von Laubwerk, Ranken, Zweigen
- 25G3(LAUREL) Lorbeer
- Credit
- JMW, Inv. Nr. 2439
- Fotocredit
- David Peters

Parochet aus Damast mit der hebräischen Inschrift: ‘Eine heilige Gabe zum Schmucke des Gotteshauses vom Höchsten der Vornehmen und Großzügigen der Reichen, des ehrenvollen Herrn Jona Ritter von Königswarter mit seiner Gattin, unter den Frauen soll sie hochgesegnet sein (Ri 5,24), Pessel, am Tag der Herzensfreude ihres einzigen Nachkommen, des erhabenen jungen Mannes, Sohn des ehrwürdigen Herrn Mosche Chaim, sein Licht möge leuchten, mit der Jungfrau, Tochter eines Raws, mit Charme und Geschmack, Sara, Tochter des ehrenvollen Herrn Naftali Edler von Wertheimstein, Singen und Jauchzen in den Zelten der Gerechten, 631 nach der kleinen Zeitrechnung.’
Das Objekt wurde dem ersten Jüdischen Museum am 27. Jänner 1901 vom Bethaus Vorstande (der IKG Wien) geschenkt. Der Eintrag im Inventarbuch lautet: ‘Rothe Seide; Altarvorhand von Jonas Königswarter’. Während der NS-Zeit wurde der Parochet beschlagnahmt und 1939 im Völkerkundemuseum inventarisiert. Nach 1945 wurde er der Israelitischen Kultusgemeinde Wien restituiert.