Parochet zum Dank für die Genesung von Rudolf Winternitz
- Objektkategorie
- Inventarnummer
- 2932
- Sammlung
- IKG
- Herstellungsort, Zeitraum
- Österreich-Ungarn , 1894-1895
- Themen
- Tora-Vorhang Synagogenausstattung, Tempelgerät Krankheit Enteignung Beschlagnahmung Restitution Textilien
- Bildmotive
- 44B191 Krone
- 48A9851(%2B2) Ornament aus Bändern und Rollen, umrahmende Dekorationen
- 49L141 hebräische Schrift
- 49L8 Inschrift, Aufschrift
- Credit
- JMW, Inv. Nr. 2932
- Fotocredit
- David Peters

Parochet mit der hebräischen Widmungsinschrift: ‘Krone der Tora / Gemacht zur Erinnerung vom ehrwürdigen Herrn Rudolf Winternitz, sein Licht möge leuchten, mit seiner Gattin, Frau Ida, sie möge leben, nachdem Gott ihm das Heil geschickt hat und er von schwerer Krankheit genesen ist, 655 nach der kleinen Zeitrechnung’.
Rudolf Winternitz (Fabrikant in Hohenelbe-Wien) verstarb mit 53 Jahren im Sommer 1900. Mit seiner Gattin Ida hatte er zwei Söhne: Philipp Winternitz und Samuel Winternitz. Ersterer übernahm die Firma, verstarb aber nur ein Jahr später, zweiterer war Arzt.
Der Parochet stammte ursprünglich aus dem ‘Tempelverein Landstraße’. Er wurde während der NS-Zeit beschlagnahmt und 1939 im Völkerkundemuseum inventarisiert. Nach 1945 wurde es der Israelitischen Kultusgemeinde Wien restituiert.