Bildrechte
Sie können diese Objektabbildung unter den Bedingungen von CC0 herunterladen und verwenden (teilen, bearbeiten, nutzen – auch kommerziell). Wir bitten Sie, Urheber:in und Fotograf:in sowie das Jüdische Museum Wien als Quelle anzugeben, und empfehlen, den zu verwenden.

Zwei Künstlerpostkarten nach Rembrandt

Favorit
Objektkategorie
Inventarnummer
5185
Sammlung
IKG
Bestand
Erstes Jüdisches Museum
Urheber:in
J. Löwy, K. und K. Hof-Photograph, Kunst- und Verlagsanstalt (Wien) Rembrandt Harmenszoon van Rijn
Herstellungsort, Zeitraum
Wien , 1906
Person
Josef Löwy
Ort
Galizien Nadwórna (Ukraine) Niederlande
Themen
Braut Mitgift Jude Antisemitismus
Bildmotive
Credit
JMW, Inv. Nr. 5185

Die Objekte wurden dem ersten Jüdischen Museum 1919 von Kalman Langsner als Teile eines großen Konvoluts geschenkt. Im Inventarbuch steht: ‘Typen, Kostümbilder, Karikaturen, 67 Kartenbilder in Schwarz- und Buntdruck nach verschiedenen Originalen darstellend das jüd. Volksleben der Gegenwart in verschiedenen Ländern. / Spende d. H. Kalman Langsner aus Nadwórna (in Gal.) dtz. Wien II. Wohlmuthstr. 17’.

5185/1: ‘Der Jude die Mitgift seiner Tochter berechnend’

5185/2: ‘Die Judenbraut’

Über die Person Kalman Langsner
Kalman Langsner (1886-1942) schenkte dem ersten jüdischen Museum zahlreiche Objekte, insbesondere Ansichtskarten. Ursprünglich aus Nadwirna in Galizien, zog er 1915 nach Wien und arbeitete in der Holz-Sägewerk-Industrie. Als Sammler historischer Gegenstände und Dokumente unterstützte er das Museum ab 1919 durch seine Spenden und seine Korrespondenz mit dem damaligen Kurator Jakob Bronner. Ab 1938 versuchte er, mit seiner Frau und seinen drei Kindern nach Palästina oder New York auszuwandern, wo er Familie hatte. Seine Bemühungen blieben jedoch erfolglos. Die gesamte Familie wurde im Mai 1942 deportiert.

Wissen Sie mehr zu einem Objekt? Lassen Sie es uns wissen!