Rimmonim
- Objektkategorie
- Inventarnummer
- 7602
- Sammlung
- IKG
- Urheber:in
- JB (Meisterzeichen in Kartusche mit Anker)
- Herstellungsort, Zeitraum
- Wien , Drittes Viertel 19. Jh.
- Ort
- Österreich-Ungarn
- Verknüpfte Objekte
- Themen
- Tora-Aufsatz Synagogenausstattung, Tempelgerät
- Bildmotive
- Credit
- JMW, Inv. Nr. 7602
- Fotocredit
- David Peters
- Schlagwörter (Permalinks)

Die teilweise vergoldeten Rimmonim sind mit einer Wiener Amtspunze für 13-lötiges Silber ab 1872 versehen. Am Schaft der Rimmonim ist jeweils die hebräische Widmungsinschrift eingraviert: ‘Gehört dem Vorsteher unserem Lehrer Raw Mosche Nathan Reiss im Jahr 670 nach der kleinen Zeiitrechnung’ (1910/11).
Die Rimmonim gehören zu einem Set mit Tora-Rolle, Tora-Mantel, Tora-Zeiger und Miniatur-Tora-Schrein aus Holz, das höchstwahrscheinlich im Privatbesitz von Mosche Nathan Reiss war. Mosche Nathan Reiss (1837-1915) war ein Großkaufmann aus Lemberg. Er war Vorstand der großen Lemberger Synagoge ‘Ture Zahav’, auch ‘Goldene Rose’ genannt. Während des Ersten Weltkriegs flüchtete er nach Wien, wo er 1915 verstarb.