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Tas

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Objektkategorie
Inventarnummer
7659
Sammlung
Max und Trude Berger
Herstellungsort, Zeitraum
Galizien , 1799
Ort
Habsburgermonarchie Osteuropa
Themen
Synagogenausstattung, Tempelgerät Tora-Schild (Tas)
Bildmotive
Credit
JMW, Inv. Nr. 7659
Fotocredit
David Peters
Das Tora-Schild aus versilbertem Metall ist eine volkstümliche Arbeit, die möglicherweise von einem Silberschmied aus Galizien oder der Karpathenregion gefertigt wurde. In rechteckigem Feld ist die hebräische Inschrift eingraviert: ‘Dieses ist ein Geschenk des Raw Zwi, Sohn des Raw Seew Jizu, seinem Sohn Arie Leib gewidmet - Gott möge ihn heranwachsen lassen zur Tora, zur Heirat und zu Wohltaten im Jahr 559 der kleinen Zeitrechnung’ (1799). Die Initialen im runden Feld oben stehen für ‘Krone der Tora’.
Über die Person Max und Trude Berger
1924 in Nowy Sacz geboren, überlebte Max Berger als einziger seiner Familie den Holocaust. Nach Ende des Zweiten Weltkriegs kam er als 'Displaced Person' nach Wien. Er war Mitbegründer der Möbelfirma Cirobe und baute sich damit eine beachtliche Laufbahn als Geschäftsmann auf. Gemeinsam mit seiner Frau Trude wohnte er in einer Wohnung am Schottenring, in der internationale wie Wiener Persönlichkeiten häufig zu Gast waren. In dieser Wohnung war auch sein 'Museum' untergebracht: Seine Judaica-Sammlung, die er ab den späten 1950er-Jahren aufgebaut hatte - in Erinnerung an 'meinen Vater Roman, meine Mutter Anastasia, meine Schwester Lace und meine Brüder Salomon und Jehoschua, die in Auschwitz und Treblinka ums Leben kamen'. Die Sammlung Berger setzt sich zusammen aus Wiener und osteuropäischen jüdischen Kultgegenständen und aus Werken bildender Kunst jüdischer Künstler. Nach dem Tod Max Bergers 1988 wurde die Sammlung für das damals neu gegründete Jüdische Museum der Stadt Wien angekauft. Mit dem Tod Trude Bergers 2010 erhielt das Museum mit dem 'Legat Berger' noch zahlreiche weitere Objekte.

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