Fragment einer Fensterparapete des Leopoldstädter Tempels
- Objektkategorie
- Inventarnummer
- 12958
- Sammlung
- JMW
- Urheber:in
- Wienerberger Baukeramik
- Herstellungsort, Zeitraum
- Wien , 1855-1857
- Person
- Ludwig Förster
- Ort
- Habsburgermonarchie
- Themen
- Synagoge Architektur Fensterdekoration Fragment
- Bildmotive
- 48A98111 Ornament aus Mäandern
- Credit
- JMW, Inv. Nr. 12958
- Fotocredit
- David Peters
- Schlagwörter (Permalinks)

Bei dem Muster handelt es sich eindeutig um das gleiche Grundmuster, das auch das Fragment aufweißt, zudem lässt sich auf Fotografien des zerstörten Leopoldstädter Tempels ein Fensterparapet, bzw. Friesband mit einem solchen Muster erkennen. Unter all diesen Voraussetzungen kann davon ausgegangen werden, dass es sich tatsächlich um ein Fragment des Leopoldstädter Tempels handelt.
Als Architekt wurde k. u. k. Professor Ludwig von Förster ausgewählt, der zu diesem Zeitpunkt der Vorsteher des Österreichischen Ingenieur- und Architektenvereins war. Er leitete gleichzeitig zum Bau des Leopoldstädter Tempels auch den Synagogenbau in Pest.
Rechts und links vom Objekt zwei auf den Hintergrund geklebte Zettel in Maschinenschrift: ‘Fragment eines mit Mäander-Band verziehrten Terrakotte-Ziegels der Fassade’, ‘Israelitischer Tempel in Wien, 2. Bezirk Tempelgasse 5, (Später Mohapelgasse) erbaut 1858, in maurischem Stile von Ludwig Förster. Zerstört im März 1938’.