Tas, gestiftet von Nathan Arnstein und Schlomo Herz
- Objektkategorie
- Inventarnummer
- 28144
- Sammlung
- IKG
- Herstellungsort, Zeitraum
- Wien , 1820
- Person
- Nathan Adam von Arnstein
- Ort
- Habsburgermonarchie
- Verknüpfte Objekte
- Themen
- Tora-Schild (Tas) Synagogenausstattung, Tempelgerät Gesetzestafeln hebräische Schrift
- Bildmotive
- 44B191 Krone
- 48C161 Säulen
- 11L2 Gesetzestafeln
- 25F23(LION)# Löwe
- 49L141 hebräische Schrift
- Credit
- JMW, Inv. Nr. 28144
- Fotocredit
- David Peters
- Schlagwörter (Permalinks)

Das Schild ist mit einer Wiener Amtspunze für 13-lötiges Silber 1844 versehen. Es trägt folgende hebräische Inschriften: ‘Angefertigt zur Ehre und Pracht vom Gabbai der Synagoge, damit es angerechnet wird auf die letzte Generation.’ Unten die hebräische Inschrift: ‘Es war bereits in heiliger Verwendung im Jahr 1820 durch den würdigen R. Nathan Freiherr von Arnstein und den Herrn R. Schlomo Edler von Herz und es ist respektierbar, daß es geglättet und erneuert wurde auf Jahre.’
Es ist anzunehmen, dass dieses Tora-Schild aus der Familie entweder direkt oder aus dem Dempfingerhof in den Wiener Stadttempel übernommen wurde. Wie in der Widmungsinschrift vermerkt, wurde es 1844 restauriert.
Der Bankier Nathan Arnstein, Adam Isak Arnsteins Sohn, war mit Fanny (geb. Itzig) verheiratet. 1787 erhielt er gegen ein jährliches Schutzgeld von 1.000 f. die Toleranz auf unbestimmte Zeit. Ebenfalls wurde ihm die Besitzfähigkeit zuerkannt und 1795 wurde er geadelt. Nathan starb 1838 mit über 90 Jahren als k. k. priv. Großhändler, königl. schwedischer Konsul und Ritter des Wasaordens.
Salomon Leffmann Herz kam 1770 aus Hamburg nach Wien, wo er 1787 die Toleranz erhielt und 1797 nobilitiert wurde. Er war verheiratet mit Merle Marianna Arnstein, einer Schwester von Nathan Arnstein.