‘Synagoge und Kultgegenstände aus Eisenstadt’
- Objektkategorie
- Inventarnummer
- 30209
- Sammlung
- IKG
- Bestand
- Erstes Jüdisches Museum
- Urheber:in
- Erstes Jüdisches Museum
- Herstellungsort, Zeitraum
- Wien , um 1900
- Ort
- Burgenland Eisenstadt
- Themen
- Museum Synagoge Synagogenausstattung, Tempelgerät jüdische Gemeinde Chewra Kaddischa Kiddusch
- Bildmotive
- Credit
- JMW, Inv. Nr. 30209
- Schlagwörter (Permalinks)

Die Schautafel wurde vermutlich von Jakob Bronner zu pädagogischen Zwecken verwendet.
Fünf Fotos mit Beschriftung:
‘Silberkrug für Kiddusch-Wein’.
‘Thora Vorhang aus dem Jahr 1808’.
‘Silberkrug mit Tasse’.
‘Silberbecher für Kiddusch-Wein’.
‘Krug der Chewra Kaddischa’.
Zu den folgenden Beschriftungen fehlen die Fotos:
‘Krug der Chewra Kaddischa’.
‘Kanne für Kiddusch-Wein’.
‘Tora-Vorhang aus dem Jahr 1777’.
‘Inneres der Synagoge in Eisenstadt’.
Über die Person Jakob Bronner
Jakob Zwi Bronner (1885-1958) wurde am 2. November 1885 als Sohn von Adolf Abraham Bronner und Malka Amalia Bronner in Zywiec in Schlesien geboren. Er absolvierte das Jüdische Theologische Seminar in Breslau und verbrachte einige Zeit in Jerusalem. bevor er endgültig nach Wien übersiedelte, wo er als Religionslehrer am Wasa Gymnasium unterrichtete. 1916 übernahm er von seinem Bruder Maurice Bronner die Stelle des Kustos am Jüdischen Museum in Wien. Unter seiner Leitung wuchs die Sammlung des Museum durch Ankäufe und Schenkungen stetig an. Unter anderen schenkte er dem Museum zahlreiche Objekte und Schriften, die er in Jerusalem erworben hatte. Während seiner Tätigkeit im Museum setzte sich Jakob Bronner intensiv mit jüdischem Kunsthandwerk auseinander und publizierte wissenschaftliche Artikel in den Zeitschriften 'Menorah' und 'Das Zelt'. Als das Jüdische Museum 1938 von den Nationalsozialisten geschlossen und die Sammlungen konfisziert wurden, musste er eine Inventarliste der Bestände anfertigen.