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Zeichnungen von Holzsynagogen in Osteuropa

Favorit
Objektkategorie
Inventarnummer
30225
Sammlung
IKG
Bestand
Erstes Jüdisches Museum
Urheber:in
Erstes Jüdisches Museum
Herstellungsort
Wien
Ort
Jedwabne Narowls Osteuropa Pohrebyszcze Polen Sniadowo Ukraine
Themen
Synagoge jüdische Gemeinde Architektur
Bildmotive
Credit
JMW, Inv. Nr. 30225

Die Schautafel wurde vermutlich von Jakob Bronner zu pädagogischen Zwecken verwendet.

Zeichnungen mit Tusche von vier Synagogen (die fünfte Zeichnung fehlt): Synagoen in ‘Narowls (Polen)’, ‘Pohrebyszcze (Ukraine)’, ‘Jedwabno (Mazowszej)’, ‘Sniadowo (Mazowszej)’.

Über die Person Jakob Bronner
Jakob Zwi Bronner (1885-1958) wurde am 2. November 1885 als Sohn von Adolf Abraham Bronner und Malka Amalia Bronner in Zywiec in Schlesien geboren. Er absolvierte das Jüdische Theologische Seminar in Breslau und verbrachte einige Zeit in Jerusalem. bevor er endgültig nach Wien übersiedelte, wo er als Religionslehrer am Wasa Gymnasium unterrichtete. 1916 übernahm er von seinem Bruder Maurice Bronner die Stelle des Kustos am Jüdischen Museum in Wien. Unter seiner Leitung wuchs die Sammlung des Museum durch Ankäufe und Schenkungen stetig an. Unter anderen schenkte er dem Museum zahlreiche Objekte und Schriften, die er in Jerusalem erworben hatte. Während seiner Tätigkeit im Museum setzte sich Jakob Bronner intensiv mit jüdischem Kunsthandwerk auseinander und publizierte wissenschaftliche Artikel in den Zeitschriften 'Menorah' und 'Das Zelt'. Als das Jüdische Museum 1938 von den Nationalsozialisten geschlossen und die Sammlungen konfisziert wurden, musste er eine Inventarliste der Bestände anfertigen.

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