Bildrechte
Sie können diese Objektabbildung unter den Bedingungen von CC0 herunterladen und verwenden (teilen, bearbeiten, nutzen – auch kommerziell). Wir bitten Sie, Urheber:in und Fotograf:in sowie das Jüdische Museum Wien als Quelle anzugeben, und empfehlen, den zu verwenden.

‘Triestiner Gotteshäuser’

Favorit
Objektkategorie
Inventarnummer
30244
Sammlung
IKG
Bestand
Erstes Jüdisches Museum
Urheber:in
Erstes Jüdisches Museum
Herstellungsort, Zeitraum
Wien , um 1925
Ort
Italien Triest
Themen
Synagoge jüdische Gemeinde Architektur Chewra Kaddischa
Bildmotive
Credit
JMW, Inv. Nr. 30244

Die Schautafel wurde vermutlich von Jakob Bronner zu pädagogischen Zwecken verwendet.

Das Objekt bestand ursprünglich aus neun Bildern (zwei fehlen):

‘Tempio Vivante - Innenansicht gegen den Aron Hakodesh (Tora-Schrein)’.

‘Chewra Synagoge - Innenansicht gegen dem Aron Hakodesh’.

‘Diesselbe Ansicht gegen den Almemor’. (Bild fehlt)

‘Spaniolische Synagoge - Ansicht gegen den Aron’.

‘Die alte Chewra - Innenansicht’: (Bild fehlt)

‘Der grosse Tempel - Innenansicht gegen den Thoraschrein (Aron)’.

‘Das Haus der alten Chewra’.

‘Tempio Grande - Der große Tempel und spaniolische Synagoge’.

‘Der Tempio Vivante und die Talmud Thora - Außenansicht’.

Über die Person Jakob Bronner
Jakob Zwi Bronner (1885-1958) wurde am 2. November 1885 als Sohn von Adolf Abraham Bronner und Malka Amalia Bronner in Zywiec in Schlesien geboren. Er absolvierte das Jüdische Theologische Seminar in Breslau und verbrachte einige Zeit in Jerusalem. bevor er endgültig nach Wien übersiedelte, wo er als Religionslehrer am Wasa Gymnasium unterrichtete. 1916 übernahm er von seinem Bruder Maurice Bronner die Stelle des Kustos am Jüdischen Museum in Wien. Unter seiner Leitung wuchs die Sammlung des Museum durch Ankäufe und Schenkungen stetig an. Unter anderen schenkte er dem Museum zahlreiche Objekte und Schriften, die er in Jerusalem erworben hatte. Während seiner Tätigkeit im Museum setzte sich Jakob Bronner intensiv mit jüdischem Kunsthandwerk auseinander und publizierte wissenschaftliche Artikel in den Zeitschriften 'Menorah' und 'Das Zelt'. Als das Jüdische Museum 1938 von den Nationalsozialisten geschlossen und die Sammlungen konfisziert wurden, musste er eine Inventarliste der Bestände anfertigen.

Wissen Sie mehr zu einem Objekt? Lassen Sie es uns wissen!